01. Januar 2010
Dahoma hatte sich zum Feiern ihren liebsten Spielkameraden eingeladen: Busty, ein gleichaltriger Rüde aus der Nachbarschaft, durfte bei uns bleiben, da
sein Herrchen und Frauchen feiern waren. Nach einem Testbesuch zwei Tage vorher, beschlossen wir, Sylvester mit zwei wilden Hunden zu wagen. Man muss
vielleicht wissen, dass die beiden vollkommen vernarrt ineinander sind und auch draußen sehr stürmisch und wild toben und spielen. Wenn Dahoma den Busty
irgendwo im Wald gehört oder gerochen hat, gibt es kein Halten mehr: sie gibt Gas und ist weg. Nach dem Motto, ich weiß, wo der Busty ist, ich lauf dann
schon mal vor!
So hatten wir also die beiden wilden Hühner bei uns zu Hause und es wurde getobt und gerauft als gäbe es kein morgen. Da wurden Ohren lang gezogen, Lefzen
gerupft und einfach nur viel Fell gelassen. Wir hatten ja die leise Hoffnung, dass die beiden nach zwei Stunden oder so mal aufhören würden - aber weit
gefehlt! Einer fing immer wieder an! Hatte sich Busty mal hingelegt, kam Dohoma wieder angeschlichen und zupfte an ihm rum und umgekehrt genauso. Zwischendurch
gab es vielleicht eine halbe Stunde Pause - aber mehr nicht. Aber so verpassten die beiden Junghunde auch völlig die wilde Knallerei um Mitternacht, da
sie einfach viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren. Das war auch gut!
Heute, am Neujahrstag, ist Dahoma zu nichts zu gebrauchen. Sie ist völlig platt und schläft nur noch. Wahrscheinlich geht es ihrem Spielpartner auch nicht
viel anders. Aber sie haben es so gewollt!
Ich wünsche allen ein frohes und gesundes Neues Jahr und genauso viel Freude wie wir sie haben!
Und hier ein paar Bilder der stürmischen Nacht:

2. Dezember 2009
Unsere Dahoma feiert ihren ersten Geburtstag! Kinder, wie die Zeit vergeht. Für uns ist sie immer noch unser kleines Baby-Boo, unser Mäusekind.
Doch Dahoma möchte allzu gerne schnell groß, erwachsen und vor allem eigenständig sein...! Dahoma ist mitten in der typischen Revolte-Phase und
schwer in Pubertät! Alles steht Kopf. Wir vermuten, dass sie bald zum ersten Mal läufig wird und somit ist ihr Hormonhaushalt total durcheinander.
Grenzen, die vorher Gültigkeit hatten, werden nun nicht mehr beachtet - am liebsten geht Dahoma nun ihre eigenen Wege. Täglich testet sie aufs Neue
ihre Grenzen aus und ich gebe zu, dass es momentan sehr anstrengend mit ihr ist. Zu Hause ein Engel, draußen ein Teufel. Aber mit Geduld und Spucke
und dem nötigen Maß an liebevoller Strenge kriegen wir auch das hin. Bei unserer Chili hat es ja auch funktioniert. Nur hatte man völlig vergessen,
wie es mit ihr war. Man hatte ja nur noch den "gut hörenden" Hund in Erinnerung. Aber auch Chili war in diesem Alter unausstehlich. Aber wir sagen uns,
wir haben es so gewollt! Wenn wir ein Hund hätten haben wollen, der aufs erste Wort pariert, hätten wir uns einen Schäferhund gekauft :-) Aber wir wollen
ja diese besonderen Extras wie Dickköpfigkeit, Starrsinn und eigenen Willen...! Aber es verleiht Dahoma auch ihren ureigenen Charakter und dafür
lieben wir sie so sehr.
Alles wird gut!

8. August 2009
Die kleine Dahoma ist schon richtig groß. Mittlerweile wiegt sie über 30kg, ist dabei aber nach wie vor ganz grazil und weiblich in ihrer Statur.
Nachdem sie wiederholt zu allergischen Hautreaktionen neigte und durchgehend mit ihrem Trockenfutter herummäkelte, haben wir nun auf Selberkochen
umgestellt. Anfangs haben wir das Fleisch auch noch gebraten/gekocht, mittlerweile bekommt sie das aber auch roh. Und sie frisst es richtig gerne.
Es ist eine wahre Wonne zuzusehen, wie sie ihren Topf mit Heißhunger leer frisst. Vorher hat sie immer etwas drin gelassen oder es sogar gar nicht
angerührt. Und mir geht es mit der Zubereitung ihres Futters auch viel besser. Ich weiß nun, was in den Topf kommt und habe es selber in der Hand
wie ausgewogen und gesund ihre Ernährung ist. Bei dem Trockenfutter hatte ich immer ein schlechtes Gefühl. Nun sehe ich das wunderbare Resultat: dem
Hund schmeckt es, tut es gut und als Nebeneffekt hoffen wir, dass die allergischen Hautreaktionen nun auch vorüber gehen.
Dann hat Dahoma ihren ersten öffentlichen Auftritt gehabt. Beim Tag der offenen Tür des Hundeplatzes durfte sie als Junghund ein paar Übungen
vorführen. Sie war zunächst ganz aufgeregt von dem vielen Trubel drum herum aber im Großen und Ganzen hat sie ihre Vorführung ganz gut gemeistert.
Wir sind über glücklich mit unserem Schatz. Sie kommt immer noch mit allen Hunden super aus und ist eine absolute Schmusekatze, die immer da sein
möchte, wo wir sind. Naja, beim Spaziergang kann es schon mal sein, dass andere Hunde interessanter sind als wir....aber das geht schon ganz gut.
Und hier wieder ein paar Impressionen aus dem Monat Juli:

6. Juni 2009
Unser kleines Mäusekind macht sich prächtig. Auch wenn sie mehr und mehr ihren eigenen Kopf durchsetzen will. Gerade wenn andere Hunde da sind,
möchte klein Dahoma am liebsten nur spielen. Da fällt das Hören dann schon mal etwas schwerer. Aber im Großen und Ganzen hört sie auf die Grundkommandos
schon ganz gut. Wie gesagt, auch wenn das "Hier" nicht immer sofort ausgeführt wird. Aber verglichen mit unserer Chili in diesem Alter hört sie hervorragend.
Chili ist in diesem Alter mit jedem mitgegangen, der einen Hund hatte - da konnten wir aus der Sicht sein und rufen bis wir schwarz wurden, es interessierte
sie einfach nicht. Dahoma dagegen wird spätestens dann nervös, wenn wir außer Sicht sind und kommt dann eilig angerannt.
Kürzlich waren wir auch mal wieder in Holland und sie hatte wieder nur Spaß. Mittlerweile rennt sie sogar schon ganz alleine ins Meer, auch wenn sie nicht durch
andere Hunde motiviert wird. Zu unserer Überraschung hat sie sich an einem heißen Tag sogar ganz ins Wasser hineingelegt! Da waren wir echt baff. Das hätte
Chili selbst mit strengstem Kommando NIE und NIMMER getan - und freiwillig schon gar nicht! Aber klein Dahoma mag das Wasser - und vor allem die Gischt. Wenn der
Schaum von dem Wind über den ganzen Strand gepustet wird, ist es ihr größtes Vergnügen, den Schaumbällchen hinterher zu jagen. Überhaupt gibt es für sie am Strand
immer etwas zu entdecken. Alte Seile und Strandgut, Muschelbänke, Möwenschwärme und noch vieles mehr. Sie hat an allem Freude und Langeweile ist ein Fremdwort.
Und hier wieder ein paar Impressionen aus dem Monat Mai:

Und hier ein Video von Dahoma, wie sie ein Schweineohr vergräbt:
18. April 2009
Dahoma wird immer größer und schwerer und ist bald gar kein kleines Baby-Hundchen mehr! Sie meistert jegliche Situation ganz souverän:
So war sie bereits mit zu einem Kundenbesuch bei Marion und hat sich dort ganz lieb verhalten. Hat bei der Besprchung einfach nur brav
unterm Tisch gelegen und nicht gestört. Bei Besuchen im Hospiz ist sie auch ein richtiger Vorbildhund und zeigt sich dort so verschust
und lieb, dass eine Ausbildung zum Therapiehund wirklich zu überlegen ist.
Auch hat sie ihren ersten Urlaub mit uns in Holland verbracht und war dort einfach nur begeistert von dem Sand und die Weitläufigkeit
des Strandes. Dort mussten wir ihr dann auch gar nicht viel mehr bieten als einmal täglich für knapp 45 min an den Strand zu gehen und
dort mit den anderen Hunden spielen zu lassen. Danach war sie derart bedient und fertig, dass sie es kaum noch zurück bis zum Auto
geschafft hat. Und den Rest des Tages hat sie dann keinen Mucks mehr gemacht und einfach nur noch geschlafen. So leicht ist ein kleiner
Ridgeback zufrieden zu stellen. Insgesamt war es ein sehr schöner Urlaub. Die etwas längere Fahrt im Auto hat ihr überhaupt nichts ausgemacht
und selbst als es auf dem Rückweg wegen Stau 6 Stunden gedauert hat, war sie absolut lieb und ruhig. Im Wohnwagen hat sie sich mit uns direkt
wie zu Hause gefühlt und auf dem Campingplatz hat sie sofort alle Herzen im Sturm erorbert. Wir freuen uns alle drei auf den nächsten Urlaub dort.
Und hier wieder ein paar Impressionen aus dem Monat April:

Und hier ein Video:
29. März 2009
Seit dem letzten Eintrag ist nun bereits ein ganzer Monat vergangen und unsere kleine Dahoma wächst und wächst und wächst! Sie wiegt mittlerweile
über 17kg und wird zu einem richtig propper Mädchen. Sie kommt mit allen Hunden gut zurecht und spielt und rauft, was das Zeug hält.
Zuhause vermag sie es, uns ganz gut um den Finger zu wickeln. Ein süßer Blick von ihr bringt alle Herzen zum Schmelzen...!
Anfang des Monats war Frauchen mal ein paar Tag nicht da und nach ihrer Rückkehr hat sie sich wirklich ein Loch in den Bauch gefreut. Sie
hat richtig gejault und gejuchzt, sich vor Freude auf den Rücken geschmissen. Bei so einer Begrüßung kann man dann wirklich sicher sein,
dass sie uns mittlerweile als ihr Zuhause voll angenommen hat! Auch klappt das mit dem Alleine-Bleiben immer besser. Wir können sie jetzt
auch schon mal ein Stündchen alleine zu Hause lassen und es funktioniert wunderbar. Auch haben wir sie schon mal für zwei Stündchen bei der
Verwandtschaft unterbringen müssen und auch dort hat sie sich gut benommen. Selbst im Auto bleibt sie ohne Probleme ein bis zwei Stündchen,
wenn sie zum Beispiel nach ihrer Trainingseinheit auf dem Hundeplatz etwas ruhen und schlafen soll. Auf dem Hundeplatz haben wir jetzt auch
zwei andere Welpen, mit denen sie liebend gerne spielt und tollt. Ein richtig schönes Trio ist das!
Die Nachbarskinder sind auch ganz
begeistert von ihrer verspielten Art und spielen sehr, sehr gerne mit ihr im Garten.
Hier die März-Fotostrecke:

Und hier zwei Videos:
01. März 2009
Gestern hat Dahoma wieder den Hundeplatz unsicher gemacht. Mittlerweile jault sie immer schon vor freudiger Erwartung, wenn sie merkt,
dass es zum Platz geht! Dort hat sie immer eine Menge Spaß!
Hier eine Hundeplatz-Special-Fotostrecke:

27. Februar 2009
Die letzten Tagen waren geprägt von vielen neuen Eindrücken. Am Sonntag war Dahoma auf einem Kindergeburtstag und hat sich mitten in all
den bunten Luftballons, Luftschlangen und lärmenden Kindern wunderbar gelassen und ruhig verhalten. Wir waren anfangs etwas skeptisch,
wie denn der Abend wohl verlaufen würde, waren dann aber wirklich positiv überrascht! Sie spielte ganz lieb mit den Kindern, ließ sich
von ihnen im Garten an der Leine ausführen und genoss all die streichelnden Kinderhände. Nach diesem Abend war sie verständlicher Weise
extrem platt und hat nur noch geschlafen! Überhaupt hat sie nun fast die gesamte Familie durch Besuche zu Gesicht bekommen und hat sich
über alle gefreut. Natürlich hat sie sofort rausgekriegt, dass es bei Oma in der Küche Leckerchen zu holen gibt...!
Wir gehen nun
auch schon regelmäßig auf den Hundeplatz und dort spielen und üben wir. Am liebsten spielt sie dort natürlich mit anderen Hunden, insbesondere
mit Angel, einem Schäferhund. Von deren Größe läßt sie sich überhaupt nicht beeindrucken, sondern hetzt hinter ihr bellend und knurrend her,
was das Zeug hält!
Wenn wir nicht auf dem Hundeplatz sind, üben wir auch täglich zu Hause-und alles macht sie ganz hervorragend: sich in
die Ohren und ins Maul schauen lassen, Ohren putzen, Zähne putzen, Sitz, Platz, Steh...sie macht alles mit! Auch gestern beim Tierarzt
hat sie sich tapfer gehalten. Die Spritze hat sie gar nicht gemerkt. Nur war leider ihre Analdrüse etwas verstopft, und das Leeren derselben
war ihr doch unangenehm. Trotzdem müssen wir wegen dieser Sache in der nächsten Woche noch einmal zur Kontrolle. Besser ist besser!
Und hier wieder die aktuelle Fotostrecke: 
21. Februar 2009
Heute war ein aufregender Tag! Denn Dahoma war im Einkaufszentrum! Sie war vollkommen überwältigt von den ganzen Eindrücken, Geräuschen
und Gerüchen, dass sie gar nicht wusste, wo sie zuerst hinsehen sollte. Auch mit dem Glas-Aufzug ist sie gefahren und war fasziniert!
Von Angst keine Spur - reine Neugier!
Ansonsten bekommen wir immer mehr Routine in unsere Tage. Nachdem wir die erste Woche hauptsächlich
am und im Haus verbracht haben - von kleinen Ausflügen abgesehen - führen wir ihr nun die Routine ein, die wir mit ihr leben wollen. Sprich
nach dem Aufstehen folgt ein Spaziergang und nicht erst der Gang in den Garten! Man muss sie zwar immer erst noch etwas überzeugen, mit
nach draußen vor die Tür zu gehen aber wenn sie einmal draußen ist, geht es gut! Auch gewöhnt sie sich immer mehr daran auch ihre Geschäfte
bei dieser Gelegenheit zu erledigen. Vorher war sie immer viel zu sehr mit all den neuen Eindrücken beim Spaziergang beschäftigt, dass sie
dazu gar keine Ruhe hatte.
Auch das Fressen nach diesen routinemäßigen Spaziergängen klappt immer besser. Wir haben doch mehr und mehr
den Eindruck, dass sie auch mal richtig Appetit hat!
Gestern waren wir auch zum Kennenlernen beim Tierarzt und haben dort nur eine
Wurmkur und einen Termin für den nächste Impfung geholt. So konnte sie ganz neutral dort positive Eindrücke sammeln, bevor sie beim nächsten
Besuch die böse Spritze bekommt.
Das Autofahren klappt jetzt auch schon richtig gut. Sie braucht keine beruhigende Hand mehr von der Rückbank, um
die Fahrt zu überstehen, sondern kann schon ganz alleine im Kofferraum mitfahren. Das macht die Tage für Marion sehr viel leichter, da wir
so sehr viel beweglicher sind und auch mal schnell zum Wäldchen fahren können, wo wir dann sofort im Grünen sind.
Und hier wieder ein paar Bilder der vergangenen Tage: 
Und hier ein kleines Video von einer durchgedrehten Dahoma:
18. Februar 2009
Unsere Kleine ist eine wahre Heldin, denn sie schläft nun nachts schon ganz alleine hier unten ohne dass jemand neben ihr auf der Couch Wache
halten muss. Wenn sie ihr Geschäft erledigen will, meldet sie sich und dann kommen wir runter und lassen sie in den Garten. Das funktioniert
schon richtig gut. Wir können schon quasi durchschlafen! Und Martin ist froh, dass er endlich wieder im Bett schlafen kann. Jetzt ist sie
auch schon in Marions Auto hinten im Kofferraum mitgefahren und kommt mit dieser Situation auch immer besser zurecht. So ganz wohl ist ihr
zwar bei der Sache immer noch nicht aber es wird besser. Jeden Tag versuchen wir einen kleinen Ausflug mit dem Auto zu machen, damit es für
sie das Normalste der Welt wird.
Am Sonntag hat sie zum ersten Mal unser kleines Buchen-Wäldchen kennengelernt und wie es
schien, so ziemlich alle Hunde, die dort spazieren gehen. Denn an diesem Tag war wirklich richtig viel los und sie hatte allehand zu entdecken:
große, kleine, junge und alte Hunde waren unterwegs und durften begrüßt werden. Vorsichtig, aber doch interessiert tastet sie sich an alles
heran und meistert jede Situation ganz souverän. Selbst ein riesiger Irischer Wolfshund machte ihr keine Angst.
Wir lernen sie von Tag zu Tag
besser kennen und sie uns! Wenn sie mal zu übermüdet ist, dreht sie meist noch einmal richtig auf und dann durch! Dann springt sie über Tisch
und Bank und hört auf kein Nein mehr. Aber da wir mittlerweile wissen, dass sie in dieser Situation einfach nur in ihr Körbchen gelegt werden
muss, damit sie "runter" kommt, können wir auch mit diesem kleinen Tick besser umgehen. Innerhalb von ein paar Minuten ist sie dann eingeschlafen!
Anfangs haben wir solche Situationen völlig falsch eingeschätzt und es als Revolte eingestuft und dann ging es hier richtig heiß her. Aber die
Dinge können manchmal so einfach sein! Man muss nur seinen Hund kennen!
15. Februar 2009
Mittlerweile hat sich unsere Kleine sehr gut eingelebt. Sie "singt" auch nicht mehr so viele Liedchen, sondern fühlt sich schon sehr wohl bei uns.
Die kleinen Spaziergänge an der Leine meistert sie auch immer besser. Nur der erste Schritt aus der Haustür heraus fällt ihr noch sehr schwer.
Aber wenn wir einmal unterwegs sind, kennt sie kein Halten mehr. Sie läuft schön mit uns und erkundet die große, weite Welt. Gestern durfte sie
auch schon einmal auf dem Hundeplatz alle Leute und die Anlage kennenlernen und war ganz aufgeschlossen. Alle waren von unserem kleinen Fraz
begeistert. Auch mit großen Hunden hat sie schon gespielt und kennt dabei kein Pardon. Selbst ausgewachsene Retriever weiß sie in Schach zu halten.
Nach solch spannenden Ausflügen ist sie dann auch so hungrig, dass sie frisst, was in den Napf kommt. Denn anfangs war es doch immer eine kleine
Lotterie, ob Madam fressen wollte oder nicht. Aber seit wir kein Tamtam mehr ums Fressen machen und sie einfach nur ihr Trockenfutter bekommt und sonst
nichts (kein Quark und kein Frischkäse drunter), geht das viel besser. Manchmal läßt sie es zwar auch stehen, aber wir ignorieren es und sie bekommt
es beim nächsten Mal wieder hingestellt. Frei nach dem Motto "Der Hunger wird es schon reintreiben".
Ansonsten macht sie uns sehr viel Freude.
Es ist eine wahre Wonne mit ihr zu spielen und zu toben und anschließend gemeinsam zu kuscheln. An sich scheint sie mit Spielen ohnehin besser zu
motivieren zu sein als mit Fressen. Insgesamt braucht sie für alles etwas mehr Zeit, um es zu erkunden und Vertrauen zu fassen. An Marions Auto
gewöhnen wir sie auch nur Schritt für Schritt. Wir haben sie zunächst einfach mal in den Kofferraum gesetzt und schnüffeln lassen. Danach wurde mal kurz
die Klappe zu gemacht während Marion auf der Rückbank saß. Im nächsten Schritt wollen wir dann auch mal fahren, damit sie nicht immer nur im Auto
auf Marions Schoß transportiert wird.
Und hier ein paar Bilder:
Und hier ein kleines Video von der zufrieden kauenden Dahoma auf ihrem neu entdeckten Sonnenplatz:
11. Februar 2009
Die kleine Dahoma hat die ersten Tage in unserem Zuhause gut verbracht. Anfangs war sie zwar sehr schüchtern und unsicher in ihrer neuen Umgebung
und weint immer noch sehr viel aber es wird immer besser. Im Garten und unserem Erdgeschoss bewegt sie sich nun ganz souverän, nachdem sie am ersten
Tag noch mit eingeklemmter Rute unterwegs war. Auch Fressen macht ihr mittlerweile auch alleine Spaß – Frauchen muss nicht mehr als Animateur zusammen
mit ihr über dem Napf hängen und schmatzen…! Der Anreiz zu Fressen erhöht sich auch, wenn wir ihr leckeren Hüttenkäse untermischen - sie ist halt eine
kleiner Gourmet.
Nach und nach hat sie sich auch an die Leine gewöhnt. Mit einem Spielzeug und Leckerchen motiviert, lief sie auch ganz gut mit. Den ersten
Rundgang durch die Siedlung haben wir soeben auch gemeistert. Alles war für sie sehr aufregend und nun ist sie platt und schläft wie im Koma.
Die Nächte über schläft Martin neben ihr auf der Couch und das geht ganz gut. Auch ihre Geschäfte erledigt sie alle draußen, darin ist sie eine richtige Heldin.
Nach dem Spielen und vor dem Schlafen kommt sie ganz nah an uns herangekuschelt und liegt am liebsten bei uns im Schoß oder wenn wir mit ihr im Körbchen
liegen, ganz nahe bei uns bei. Das Köpfchen steckt sie dann irgendwo zwischen Kopf und Hals oder unter die Achseln. Ein wirklich großer Schmuser ist sie.
Besuch wurde bereits angeknurrt und angebellt! Und auch draußen war sie zurückhaltend gegenüber Fremden.
Sie ist eine sehr gelehrige Hündin und lernt richtig schnell. So kennt sie schon das Kommando "Sitz" und betritt das Haus erst nach uns, wenn wir von draußen rein kommen.
Sie setzt sich bereits brav vor die Tür und wartet bis sie von uns das Kommando zum Hineinkommen bekommt. Ein Vorbildhund!
9. Februar 2009
Endlich ist es so weit. Dahoma ist bei uns gestern eingezogen. Nach einer aufregenden Autofahrt, die sie aber gut gemeistert hat, haben wir sie
in ihr neues Zuhause gebracht. Alles war für sie noch so ungeheuer neu und viel auf einmal zu verarbeiten. Die ersten Schritte durch ihr
neues Heim machte sie etwas zaghaft und unsicher. Aber je weiter der Abend voranschritt, desto besser wurdes. Am liebsten folgt sie uns
auf Schritt und Tritt und möchte eigentlich nur immer ganz nah bei uns sein. Zum Kuscheln drängt sie sich immer ganz dicht an uns und würde
am liebsten irgendwo bei uns unters Shirt krabbeln. Wenn man sich zu ihr ins Körbchen legt, legt sie am liebsten ihr Köpfchen an unsere
Halsbeuge. Die erste Nacht hat sie aber ganz gut vor dem Kamin verbracht. Martin hat neben ihr auf der Couch geschlafen und damit musste sie sich
nicht alleine fühlen. Wir sind sehr gespannt, wie es weiter geht. Momentan kommentiert sie noch jegliches Unwohlsein mit einem jamernden Huhuhu, sei es,
dass ihr langweilig ist, es zu warm ist, sie Durst hat, sie Pipi muss oder einfach nur, weil sich niemand mit ihr
beschäftigt. Bisher ignorieren wir es noch ganz erfolgreich, damit sie merkt, dass es es mehr Aufmerksamkeit und Belohnung
gibt, wenn man sich ruhig und gelassen verhält. Wir halten dieses Bild einfach mal aufrecht und vertrauen, dass auch sie sich mit der Zeit
mehr und mehr wohl fühlt. Aber sie ist ja bisher kaum 24 Stunden hier und quasi noch ein Baby, was gerade Mama und Geschwister verloren hat. Da braucht
es etwas Geduld und Einfühlungsvermögen, was sie bisher mit ganz viel Liebe und Kuscheleinheiten honoriert. Ansonsten ist sie sehr darauf bedacht, uns
zu gefallen. Wenn sie denn mal auf Entdeckungstour geht und Tisch oder Kabel ankabern möchte reicht ein etwas lauteres "Nein" und sie läßt davon ab. Es
braucht nur minimale Korrektur, um ihr unerwünschtes Verhalten abzustellen.
Und hier in die ersten Bilder:

27. Januar 2009
Heute waren wir Dahoma zum letzten Mal bevor wir sie am 8.2. abholen, besuchen. Und was soll ich sagen: nach zwei lang ersehnte Wochen haben
wir sie gar nicht mehr wieder erkannt! Die Welpen haben nun keine Bändchen mehr um und von oben betrachtet sehen sie einfach nahezu gleich aus!
Wir sind ins Gehege gegangen und haben gesucht und gesucht und dabei war die Kleine schon längst da! Sie zupfte fröhlich an meinem Hosenbein
als wollte sie sagen: "Hallo, was sucht ihr mich denn, ich bin doch schon hier bei Euch!"
Mittlerweile gehen schon alle Welpen nach draußen, um dort ihr Geschäft zu erledigen, was uns natürlich auch besonders freut. Auch sonst wird
draußen alles fleißig und neugierig erkundet. Dahoma erweist sich insgesamt als keckes, freches, forsches, verfressenes, kleines Hunde-Mädchen!
Ich würde sagen, sie passt zu uns...! Noch weniger als zwei Wochen, dann ist sie endlich bei uns! Wir werden weiter berichten.
Von diesem Besuch haben wir weder Fotos noch Videos gemacht, sondern dieses Mal einfach nur Eindrücke gesammelt und auf uns wirken lassen.
14. Januar 2009
Der Schnee ist endlich abgetaut und heute konnte Dahoma mit ihren Geschwistern dann auch endlich zum ersten Mal nach draussen auf die Terrasse.
Alle waren sehr vorsichtig und bibberten und zitterten gar fürchterlich - vor Kälte und vor Unsicherheit. Aber als alle draussen waren, ging es
auch ganz gut. Sie erkundeten die Umgebung und als dann noch Mama nach draussen kam, konnte sie nichts mehr erschüttern! Draussen Milch zu trinken,
nahm ihnen dann auch den letzten Rest an Unsicherheit.
Anschließend konnten wir ausgiebig mit Dahoma kuscheln und spielen. Sie ist wirklich sehr
munter und rege und läßt sich von ihren Geschwistern ganz sicher nicht die Butter vom Brot nehmen! Im Gegenteil: beim Brei-Fressen als alle schon
längst satt waren, holte sich unsere Dahoma immer noch einmal Nachschlag. Und wir konnten entdecken, dass ihr kleiner Bauch auch viel dicker war
als der der anderen Geschwister. Will sie etwa in Sachen Fress-Gier unserer Chili Konkurrenz machen? Die ersten Anzeichen sind dafür da...! 4kg wiegt sie schon!
Vor dem Schlafengehen gab es dann noch in der Wurfkiste eine Handvoll Trockenfutter zum Knuspern als Nachtisch. Das war putzig mit anzusehen.
Nächste Woche werden wir sie wahrscheinlich vor ihrem Einzug bei uns zum letzten Mal besuchen. Wir können es kaum erwarten!
Fotos von diesem Besuch gibt es unter der Fotogalerie.
Und hier in der Präsentation:

Und hier noch drei kleine Filme: bitte auf das Bild klicken, dann startet der Film automatisch!

4. Januar 2009
Juhu, endlich wieder ein Besuch in Balve. Die Welpen waren diese Mal schon munterer. Unsere kleine Dahoma hat quasi schon auf uns gewartet und schaute
uns ganz keck aus der Wurfkiste heraus an. Wir spielten sogar schon ein wenig mit ihr, denn sie war noch ganz quirrlig und verspielt während ihre
12 Geschwister schon lange schliefen. Fotos von diesem Besuch gibt es unter der Fotogalerie und hier in der Präsentation:

Und hier noch zwei kleine Filme: bitte auf das Bild klicken, dann startet der Film automatisch!

26. Dezember 2008
Unser erster Besuch bei Frau Stremlau in Balve.Die Wilde 13 war ein verschlafener Haufen, doch niedlich waren sie alle!
Aus der kleinen Hündin mit dem gelben Bändchen wird ganz schnell unsere Dahoma, denn Marion hatte sie schon im Traum gesehen und
nun in Natura überzeugte sie vollends! Sie wiegt etwas mehr als 1000g und ist einfach nur zuckersüß.
Fotos gibt es in der Fotogalerie und hier in der Präsentation: 